Talkabout im Mai

 
Thema:

Männer und Haushalt

Ort: Ev. Gemeindehaus
Termin: Freitag, 8. Mai 2009, 20.00 Uhr
Kontakt:

Wir möchten uns mit den Gedanken von Harald Braun und Christian Sobiella (abgedruckt in Die Verräter, Ariston-Verlag 2002) auseinandersetzen.
In hoffentlich fruchtbarer Diskussion wollen wir eigene Erfahrungen und Erlebnisse austauschen.

Alle interessierten Männer sind hierzu recht herzlich eingeladen!

Es geht im Wesentlichen um folgende Aussagen:

Darf ich für dich kochen?

Oder Warum zelebrieren Männer die Zubereitung von Nahrungsmitteln wie die Besteigung eines Achttausenders?

„Umfrageergebnisse in Deutschland besagen: 70 Prozent der deutschen Männer kochen nicht. Jeder dritte erwachsene Mann ist nicht einmal in der Lage, ein Spiegelei zu braten. Angeblich ...
Ich kann dazu nur sagen: Wenn ich behaupte, nicht kochen zu können, dann fällt das in die Rubrik »Notwendige Taktik, ungeliebte Arbeiten zu vermeiden«“

Gerade eingezogen?

Oder Warum sieht es in Wohnungen von Junggesellen immer aus wie in der Bronx?

„Liegt es generell am schlechten Geschmack und einer totalen Gleichgültigkeit von Jungs, für die Gestaltung ihres unmittelbaren Lebensraumes etwas mehr Zeit und Ideen zu investieren? Dagegen spricht, dass sie die Innenräume ihrer getunten Karossen besser ausstatten als ihre Wohnzimmer. Und Geld scheint auch kein Kriterium zu sein.“

Das bisschen Haushalt

Oder Warum können Männer Waschmaschinen reparieren, aber nicht einschalten?

„Männer lieben ihr Image, technische Kompetenz auszustrahlen und die Macht über »die Maschine« in der Hand zu haben. Scheint zu stimmen: Rund drei Prozent aller Ingenieure in Deutschland sind weiblich. Der Treppen-Witz an dieser Geschichte ist, und jetzt kommen wir zum Punkt: Rund ein Drittel aller Männer können keine Waschmaschine programmieren. Sie könnten vielleicht schon, wenn sie sich dafür interessieren würden, aber: Das gehört für die meisten Männer nicht zu ihrem Hoheitsbereich.“

Hier kocht der Boss!

Oder Warum zu Hause Mutti am Herd steht - und im Nobelrestaurant in der Regel ein Mann

„Fast immer - wenn wir von Restaurants reden, die nicht 75 Prozent ihrer Speisen in der Friteuse zubereiten. In Häusern, die im Gault Millaut bedacht werden, im Baedeker oder in einem anderen edlen Restaurantführer sind es immer Männer, die sich über Sterne freuen dürfen. Die nackten Zahlen: Von 1996 bis 2001 gab es beispielsweise in Hamburg 70 männliche und ganze zwei weibliche Spitzenköche.“